Tests deuten darauf hin, dass TORC1-Hemmer das Immunsystem älterer Menschen stärken können

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Anonim

Ein Forscherteam, das mit den Novartis Instituten für biomedizinische Forschung und Biometrie in Verbindung steht, hat durch Tests mit Freiwilligen herausgefunden, dass TORC1-Hemmer das Immunsystem bei älteren Menschen stärken können. In ihrer Veröffentlichung in der Zeitschrift Science Translational Medicine beschreibt die Gruppe die von ihnen durchgeführte Studie und die Ergebnisse, die sie gefunden haben.

Die meisten Menschen wissen, dass unser Immunsystem mit zunehmendem Alter weniger robust wird - jedes Jahr hören wir Warnungen vor dem Risiko, dass Influenza für Menschen über 65 Jahren entsteht. Weil ein schwächeres Immunsystem zu vermeidbaren Todesfällen führen kann, haben Wissenschaftler nach Wegen gesucht um zu verhindern, dass das Immunsystem geschwächt oder bei älteren Menschen gestärkt wird. In dieser neuen Anstrengung schlagen die Forscher vor, dass sie möglicherweise einen Weg gefunden haben, Letzteres zu erreichen.

Frühere Studien haben gezeigt, dass ein Proteinkomplex namens TORC1 an der Immunantwort beteiligt ist - er wurde auch mit dem Rückgang des Immunsystems bei älteren Menschen in Verbindung gebracht. In dieser neuen Anstrengung versuchten die Forscher, mehr darüber zu erfahren, indem sie eine klinische Phase-2a-Studie zur Verwendung von zwei TORC1-Inhibitoren - RAD001 und BEZ235 - bei älteren Menschen durchführten. Beide Medikamente werden bereits häufig zur Behandlung anderer Beschwerden eingesetzt, so dass das Team sie nicht zuerst auf Sicherheit prüfen musste.

Zu den Freiwilligen in der Studie gehörten 264 gesunde Menschen über 65 Jahre. Einige erhielten RAD001, andere BEZ235, und eine andere Gruppe erhielt beide. Einige wurden auch als Kontrollgruppe verwendet. Die Freiwilligen erhielten über einen Zeitraum von sechs Wochen Dosen ihrer vorgesehenen Medikamente, und alle wurden ein Jahr lang überwacht. Während dieser Zeitspanne wurde für alle Freiwilligen jede Krankheits- oder Infektionshäufigkeit aufgezeichnet.

Die Forscher berichten, dass jene Freiwilligen, die beide Medikamente erhalten hatten, die niedrigsten Infektionsraten hatten - 1, 49 pro Person. Im Gegensatz dazu hatten diejenigen, die ein Placebo erhielten, eine Infektionsrate von 2, 41. Dies deutet darauf hin, dass die Medikamente das Immunsystem gestärkt haben. Als weiteren Beweis stellten sie fest, dass einige der Freiwilligen kurz nach der Verabreichung der Medikamente Grippeimpfungen erhielten. Die anschließende Testung dieser Freiwilligen zeigte, dass sie mehr Influenza-Antikörper in ihren Blutbahnen hatten, was darauf hinwies, dass das Immunsystem einen gesünderen Kampf gegen die Infektionsgefahr aufstellte.