Die Forscher finden Affengehirnstrukturen, die entscheiden, ob die Objekte neu oder nicht identifiziert sind

Die Forscher finden Affengehirnstrukturen, die entscheiden, ob die Objekte neu oder nicht identifiziert sind

Unheimlicher Fund - Forscher finden Meeresungeheuer an der Küste Mexikos (Kann 2019).

Anonim

Ein Team von Forschern, die an der Medizinischen Fakultät der Universität von Tokio arbeiten, hat herausgefunden, dass es der Teil des Affengehirns ist, der entscheidet, ob etwas, das gesehen wird, erkennbar ist. In ihrem in der Zeitschrift Science veröffentlichten Artikel beschreibt das Team eine Reihe von Gehirnversuchen mit Makaken, die Aufschluss darüber geben, wie die Tiere entscheiden, ob sie etwas gesehen haben oder nicht.

Um mehr darüber zu erfahren, wie das Affengehirn entscheidet, ob es bereits etwas gesehen hat, trainierte das Team mehrere japanische Makaken, um bestimmte Signale zu geben, wenn sie ein Objekt vorzeigen, wenn sie glaubten, das Objekt zuvor gesehen zu haben. Nach dem Training der Affen auf 20 bis 30 Objekten gingen die Forscher in die nächste Phase der Studie über, wobei sie optogenetische Schalter verwendeten, die sie in verschiedenen Teilen des Gehirns erzeugten. Solche Schalter ermöglichen die Aktivierung ausgewählter Neuronen, indem ein Licht auf sie gerichtet wird.

In ihrer Studie konzentrierten sich die Forscher auf den perirhinalen Cortex, der Teil der Temporallappen ist. Frühere Forschungen hatten vorgeschlagen, dass der perirhinale Kortex der letzte Halt in einer Abfolge von Ereignissen ist, die im Gehirn auftreten, wenn ein Affe etwas betrachtet, was darauf hindeutet, dass es der Teil des Gehirns ist, der bestimmt, ob es etwas vorher gesehen hat.

In den ersten Tests beleuchteten die Forscher den gesamten perirhinalen Cortex und lösten alle seine Neuronen aus. Sie entdeckten, dass der Affe signalisierte, dass jedes Objekt, das ihm gezeigt wurde, bekannt war. Als nächstes waren sie selektiver und beleuchteten verschiedene Teile des perirhinalen Kortex, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führte. Wenn sie Neuronen nur an der Vorderseite aktivierten, berichtete der Affe alles als vertraut, während die Aktivierung von Neuronen im Rücken den Affen dazu brachte, gemischte Ergebnisse zu liefern. Manchmal signalisierten sie, dass sie etwas Neues gesehen hatten, wenn sie etwas tatsächlich Vertrautes betrachteten. Das Team führte die gleichen Experimente erneut durch, aber beim zweiten Mal verwendeten sie Elektrizität, um die Neuronen anstelle von Licht zu stimulieren, und berichteten fast identische Ergebnisse. Die Forscher schlagen vor, dass ihre Ergebnisse darauf hindeuten, dass die Erkennung von betrachteten Objekten eher ein erlerntes Merkmal als ein Signal ist, das aufgrund eingeprägter physikalischer Eigenschaften des Objekts erzeugt wird.