Psychostimulanzien eher eher reduzieren als Angst bei Kindern mit ADHS zu verschlechtern

Anonim

Eine neue Überprüfung von Studien mit fast 3.000 Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) kommt zu dem Schluss, dass, obwohl Angst als Nebenwirkung von Stimulanzien berichtet wurde, die Behandlung mit Psychostimulanzien bei ADHS das Risiko von Angstzuständen signifikant reduziert. Daher sind Patientenberichte über neu auftretende oder sich verschlechternde Angstzustände unter Verwendung von Psychostimulanzien aufgrund der Medikation nicht wahrscheinlich und sollten nicht notwendigerweise die Verwendung von Stimulanzien bei ADHS ausschließen, so die Autoren der im Journal of Child and Adolescent Psychopharmacology veröffentlichten Studie.

Catherine Coughlin, Dr. med. Michael Bloch und Koautoren der Yale University, New Haven, CT, und der medizinischen Fakultät der Universität Saõ Paulo, Brasilien, betonen, wie wichtig es ist, Angstgefühle bei Kindern mit ADHS zu behandeln, da diese die Behandlung beeinflussen können. In dem Artikel "Meta-Analyse: Reduziertes Angstrisiko bei psychostimulierender Therapie bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung" berichten die Forscher von einer statistisch signifikanten Reduktion des Angstrisikos im Zusammenhang mit Psychostimulanzien gegenüber Placebo und darüber hinaus von höheren Dosen von Psychostimulanzien scheinen mit einer größeren Verringerung des Angstrisikos verbunden zu sein.

"Diese neuen Informationen über Psychostimulanzien haben das Potenzial, die Behandlung von Kindern mit ADHS zu verändern und die Lebensqualität zu verbessern", sagt Harold S. Koplewicz, Chefredakteur des Journal of Child and Adolescent Psychopharmacology und Präsident vom Child Mind Institut in New York.

Die in dieser Veröffentlichung berichtete Forschung wurde von den National Institutes of Health unter der Nummer 1K23MH091240 und dem National Center for Research Resources unter der Nummer UL1RR024139 unterstützt. Der Inhalt liegt ausschließlich in der Verantwortung der Autoren und entspricht nicht unbedingt den offiziellen Ansichten der National Institutes of Health.