Leukämie tödlich für Jugendliche, junge Erwachsene als jüngere Kinder: studieren

Anonim

(HealthDay) - Jugendliche und junge Erwachsene mit akuter lymphoblastischer Leukämie, einer Krebserkrankung des Blutes und des Knochenmarks, sind laut einer neuen Studie eher rückfällig und überlebensnotwendiger als jüngere Kinder mit der Krankheit.

"Diese Studie sagt uns, dass das schlechtere Ergebnis für (jugendliche und junge Erwachsene) Patienten durch resistentere Krankheiten verursacht wird, die zu höheren Rückfallraten und höherer Toxizität durch die Behandlung führen", so der leitende Autor der Studie, Dr. Eric Larsen, medizinischer Direktor des Maine Children's Cancer Program, sagte in einer Pressemitteilung der American Society of Clinical Oncology.

Bei der Durchführung der Studie verglichen die Forscher vier verschiedene Behandlungsregime in einer einzigen klinischen Krebsstudie. Von den fast 2600 an der Studie beteiligten Patienten waren 20 Prozent Jugendliche und junge Erwachsene - mehr als 500 zwischen 16 und 30 Jahren.

Die Forscher fanden heraus, dass Jugendliche und junge Erwachsene häufiger einen Rückfall erlitten und eine niedrigere Gesamtüberlebensrate hatten als diejenigen, die 1 bis 15 Jahre alt waren.

Insbesondere hatten 68 Prozent der Teenager und jungen Erwachsenen nach fünf Jahren keine Anzeichen der Krankheit, verglichen mit 80, 9 Prozent der jüngeren Patienten. Das Gesamtüberleben der älteren Patienten betrug 79, 8 Prozent, verglichen mit 88, 4 Prozent bei den jüngeren Patienten. Die Forscher sagten, diese Unterschiede seien statistisch sehr signifikant.

Die Studie ergab, dass 21, 3 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen rückfällig waren, verglichen mit 13, 4 Prozent der jüngeren Patienten. Diese Rückfälle seien hauptsächlich auf eine höhere Rate von Knochenmarksrückfällen bei den älteren Patienten zurückzuführen, erklärten die Forscher. Es gab keinen statistisch signifikanten Unterschied im Rückfall des Zentralnervensystems zwischen den Altersgruppen. Toxische Todesfälle nach Induktionstherapie und Remission waren bei den älteren Patienten viel höher - 5, 5 Prozent im Vergleich zu 2, 1 Prozent bei den jüngeren Patienten.

Die Studie soll am Samstag auf dem Jahrestreffen der American Society of Clinical Oncology in Chicago vorgestellt werden.

Daten und Schlussfolgerungen, die in den Sitzungen präsentiert werden, sollten als vorläufig angesehen werden, bis sie in einer von Experten begutachteten Fachzeitschrift veröffentlicht werden.