Glyburid, Metformin haben eine ähnliche Wirkung in der Schwangerschafts DM

Anonim

Für Patienten mit Gestationsdiabetes (GDM) sind Glyburid und Metformin in Bezug auf Glukosekontrolle und Sicherheit vergleichbar, so eine Studie, die online am 11. Januar in Diabetes Care veröffentlicht wurde.

Zohar Nachum, MD, vom Emek Medical Center in Afula, Israel, und Kollegen randomisierten Patienten mit GDM in der 13. bis 33. Schwangerschaftswoche, deren Blutzucker durch Diät schlecht gesteuert wurde, um Glyburid oder Metformin zu erhalten (53 bzw. 51 Patienten). Das andere Arzneimittel wurde zugegeben, wenn eine optimale glykämische Kontrolle nicht erreicht wurde. Wenn Nebenwirkungen auftraten, wurde das Medikament ersetzt. Insulin wurde hinzugefügt, wenn beide Behandlungen versagten.

Die Forscher fanden heraus, dass Gliburid bei 18 Patienten aufgrund von Nebenwirkungen und Mangel an glykämischer Kontrolle (sechs bzw. 12 Patienten) fehlgeschlagen. Metformin versagte bei 15 Patienten aufgrund von Nebenwirkungen und fehlender glykämischer Kontrolle (1 bzw. 14 Patienten). Die Metformin-Gruppe hatte nach der Zweitlinientherapie einen höheren Behandlungserfolg als die Glyburid-Gruppe (87 versus 50 Prozent). In den Glibenclamid- und Metformin-Gruppen wurden 17 bzw. 4 Prozent der Patienten schließlich mit Insulin behandelt. Der Bedarf an Insulin wurde von 32 auf 11 Prozent der Patienten mit der Kombination der Medikamente reduziert. Mittlere tägliche Blutzucker, Makrosomie, neonatale Hypoglykämie und Elektrolytstörungen waren zwischen den Gruppen vergleichbar.

"Ihre Kombination zeigt eine hohe Wirksamkeitsrate mit einem signifikant reduzierten Bedarf an Insulin, mit einem möglichen Vorteil für Metformin gegenüber Glyburid als Erstlinientherapie", schreiben die Autoren.