Österreich: Frauen mit leckeren Brustimplantaten kompensiert

Anonim

Ein österreichischer Verbraucherschützer sagt, dass 69 Frauen in dem Land, die von einem französischen Unternehmen mit undichten Brustimplantaten versorgt wurden, 3.000 Euro (über 3.550 Dollar) an Schäden erhalten haben.

Die VKI-Union für Verbraucherinformation-sagt, dass die Entschädigung von den deutschen und französischen Prüfunternehmen TueV Rheinland und TueV Rheinland-Frankreich bezahlt wurde, nachdem ein Gericht sie für die Zulassung der bruchgefährdeten Implantate verantwortlich gemacht hatte.

VKI sagt am Donnerstag, die Summen seien bereits ausgezahlt worden. Es beschreibt die Entschädigung als vorläufig.

Zehntausende Frauen erhielten weltweit Implantate der französischen Firma Poly Implant Prothese oder PIP. Die Implantate enthielten anstelle von medizinischem Silikon Industrie-Silikon.

Der Eigentümer von PIP wurde wegen Betrugs zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, aber seine bankrotte Firma konnte keinen Schadenersatz zahlen.